Rowing Matters

Aus dem Training eines Freizeit-Ruderers: Ein Blog über Training, Rudertechnik und Ausrüstung.

Persönliche ruderische Bilanz des Jahres 2019

Das Jahr 2019 und damit auch das Ruderjahr sind zu Ende. Zeit für eine persönliche Bilanz.

Thilo

Lesezeit: 4 Minuten

Vergleich meiner geruderten Kilometer in 2018 und 2019 im Verlauf

Das Ruder-Jahr

Das Jahr 2019 ist Ende. Zeit für eine Bilanz aus rudersportlicher Sicht. Insgesamt stellt sich mein ruderisches 2019 sehr ähnlich zum Vorjahr dar:

  • Meine Kilometerleistung war fast identisch: dieses Jahr waren es 2401 km - ganze 11 km als im Vorjahr.
  • Auch in diesem Jahr bin ich im Wesentlichen Einer gerudert (1613 km), gefolgt vom Zweier-ohne (540 km).
  • Meistens bin ich zu Hause in Bad Kreuznach gerudert (1491 km). Aber auch in Niederhausen an der Nahe Niederhausen an der Nahe kamen 604 km zusammen.
Vergleich meiner geruderten Kilometer in 2018 und 2019 im Verlauf
Vergleich meiner geruderten Kilometer in 2018 und 2019 im Verlauf

Viele Wanderfahrten habe ich auch dieses Jahr nicht absolviert. Die Wanderfahrtskilometer für das Fahrtenabzeichen habe ich, wie gehabt, bei AllYouCanRow errudert: Wir sind am längsten Samstag des Jahres von Karlsruhe bis Bingen gerudert. Dabei bin ich übrigens zum ersten Mal in einem Gig-3x+ gefahren - eine schicke Bootsklasse. Es ergab sich ein sehr angenehmes Pausen/Ruder-Verhältnis bei guter Geschwindigkeit.

Aber ich habe auch etwas ruderisches Neuland betreten: Ich war in Friesland rudern. Die Region kannte ich zwar bereits von früheren Teilnahmen am Elfsteden Roeimarathon . Aber einige neue Strecken waren schon dabei. Und ohne Regatta kann man die Gegend ja auch ganz anders genießen. Das hat mir so viel Spaß gemacht, dass auch 2020 Friesland auf dem Plan steht.

Außerdem war ich beim AllerEiligenRudern des Karlsruher Rheinklub Allemania (KRA) eingeladen. Dabei durfte ich seit langem mal wieder ein neues Stück Rhein kennenlernen - mir fehlte das Stück zwischen der Schleuse Iffezheim und Karlsruhe. Die Lücke konnte ich nun zwar nicht schließen, aber immerhin reduzieren.

Heatmap meiner geruderten Strecken in 2019 - generiert von RUNALIZE
Heatmap meiner geruderten Strecken in 2019 - generiert von RUNALIZE

Schließlich durfte ich den Lehrgang »Technik für Breitensportler« des Ruderverband Rheinland begleiten. Da ich in letzter Zeit keiner Übungsleitertätigkeit nachgegangen bin, hat hatte ich an diesem Wochenende viel Spaß. Die Teilnehmer haben sich das Wochenende vorgenommen, ihre Technik zu verbessern und waren dementsprechend engagiert. Das ist im Vereinsalltag ja nicht zwingend der Fall. Dabei wurde mir auch mal wieder vor Augen geführt, wie unterschiedlich Rudervereine dann doch sind.

Nur gerudert?

Es stimmt, aus sportlicher Sicht ich habe fast nur gerudert. Immerhin war ich 109 Mal auf dem Wasser - da bleibt nicht so viel Zeit für anderes. Aber dann doch nur fast:

  • Als »Wintersport« für die dunkle Jahreszeit war ich schwimmen. Da sind 111 km zusammengekommen.
  • Dann gab es noch zwei ganz prächtige Kitesurf-Urlaube, bei denen ich 615 km auf dem Surfboard zurückgelegt habe.

Worauf ich ein wenig stolz bin

Ich habe an keinen Wettkämpfen teilgenommen. So habe ich auch keine großen Erfolge (oder Misserfolge) zu verzeichnen. Aber es gibt einige Dinge, die mich doch ein kleines bisschen stolz machen:

  • 2400 km in einem Jahr sind ein persönlicher Rekord. Zugegeben, nur wenige Kilometer mehr als im Vorjahr, aber immerhin.
  • Bei AllYouCanRow habe ich nun auch schon 1000 km zusammen, was eine kleine Ehrung zur Folge hatte.
  • Die Redaktion von Fitbook ist auf meinen Blog aufmerksam geworden, was ein kleines Interview zur Folge hatte: Die heilende Wirkung von Ausdauersport
  • Off-Topic: Beim Kitesurfen ist mir nun der Transition Jump (reproduzierbar) gelungen. Allerdings bin ich mir nicht sicher, ob ich auch jetzt noch könnte…

Das Ruder-Jahr im Vergleich

Ich habe nun 2.400 km mehr auf dem Ruder-Tacho. Damit sind es insgesamt 35.229 km seit dem Jahr 2001 (vorher habe ich nicht gezählt). Das sind immerhin durchschnittlich 1.853 km/Jahr. Das hat mich dem Äquatorpreis ein ganzes Stück näher gebracht: es fehlen nun weniger als 5.000 km (4.870 km) bis zum Ziel.

Aber das Problem mit den Erfolgen der Vergangenheit ist, dass sie vergangen sind. Dieses Jahr fehlen noch 734 km bis zum Fahrtenabzeichen. Außerdem sind es noch 4.804 km bis zum Äquatorpreis. Es liegt also noch viel Spaß vor mir!

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Über Mich

Ich rudere nicht nur, ich blogge auch darüber. Wenn ich nicht trainiere, habe ich nichts zu schreiben...